1258. Geschehnis gegeben an Raymond Aguilera am 18. März 1999.

 

In der Stadt Vyborg, Russland, gab mir der Herr Kapitel 9 des Buches Hiob. Der Herr sagte mir auch, dass ich den Bahnhof dort nicht salben sollte.

 

Anmerkungen:

Viele Leute glauben, dass der Bär Russland ist, und in diesem russischen Bahnhof gab es viele Pfeiler, die das Dach stützten. Nachdem ich Hiob Kapitel 9 gelesen hatte, bemerkte ich, dass das Wort „Pfeiler“ und das Wort „Bär“ erwähnt wurden (siehe auch Hiob 38, 31-32, Anm. d. Übersetzers). (Ende)

 

Aus der Bibel nach der Übersetzung Martin Luthers in der revidierten Fassung von 1984:

Hiob 9, 1: Hiob antwortete und sprach:

Hiob 9, 2: Ja, ich weiß sehr gut, dass es so ist und dass ein Mensch nicht Recht behalten kann gegen Gott.

Hiob 9, 3: Hat er Lust, mit ihm zu streiten, so kann er ihm auf tausend nicht eins antworten.

Hiob 9, 4: Gott ist weise und mächtig; wem ist’s je gelungen, der sich gegen ihn gestellt hat?

Hiob 9, 5: Er versetzt Berge, ehe sie es innewerden; er kehrt sie um in seinem Zorn.

Hiob 9, 6: Er bewegt die Erde von ihrem Ort, dass ihre Pfeiler zittern.

Hiob 9, 7: Er spricht zur Sonne, so geht sie  nicht auf, und versiegelt die Sterne.

Hiob 9, 8: Er allein breitet den Himmel aus und geht auf den Wogen des Meers.

Hiob 9, 9: Er macht den Wagen am Himmel und den Orion und das Siebengestirn und die Sterne des Südens.

Hiob 9, 10: Er tut große Dinge, die nicht zu erforschen, und Wunder, die nicht zu zählen sind.

Hiob 9, 11: Siehe, er geht an mir vorüber, ohne dass ich’s gewahr werde, und wandelt vorbei, ohne dass ich’s merke.

Hiob 9, 12: Siehe, wenn er wegrafft, wer will ihm wehren? Wer will zu ihm sagen: Was machst du?

Hiob 9, 13: Gott wehrt seinem Zorn nicht; unter ihn mussten sich beugen die Helfer Rahabs.

Hiob 9, 14: Wie sollte dann ich ihm antworten und Worte finden vor ihm?

Hiob 9, 15: Wenn ich auch Recht habe, so kann ich ihm doch nicht antworten, sondern ich müsste um mein Recht flehen.

Hiob 9, 16: Wenn ich ihn auch anrufe, dass er mir antwortet, so glaube ich nicht, dass er meine Stimme hört,

Hiob 9, 17: vielmehr greift er nach mir im Wettersturm und schlägt mir viele Wunden ohne Grund.

Hiob 9, 18: Er lässt mich nicht Atemschöpfen, sondern sättigt mich mit Bitternis.

Hiob 9, 19: Geht es um Macht und Gewalt: Er hat sie. Geht es um Recht: Wer will ihn vorladen?

Hiob 9, 20: Wäre ich gerecht, so müsste mich doch mein Mund verdammen; wäre ich unschuldig, so würde er mich doch schuldig sprechen.

Hiob 9, 21: Ich bin unschuldig! Ich möchte nicht mehr leben; ich verachte mein Leben.

Hiob 9, 22: Es ist eins, darum sage ich: Er bringt den Frommen um wie den Gottlosen.

Hiob 9, 23: Wenn seine Geißel plötzlich tötet, so spottet er über die Verzweiflung der Unschuldigen.

Hiob 9, 24: Er hat die Erde unter gottlose Hände gegeben, und das Antlitz ihrer Richter verhüllt er. Wenn nicht er, wer anders sollte es tun?

Hiob 9, 25: Meine Tage sind schneller gewesen als ein Läufer; sie sind dahingeflohen und haben nichts Gutes erlebt.

Hiob 9, 26: Sie sind dahingefahren wie schnelle Schiffe, wie ein Adler herabstößt auf die Beute.

Hiob 9, 27: Wenn ich denke: Ich will meine Klage vergessen und mein Angesicht ändern und heiter bleiben,

Hiob 9, 28: so fürchte ich doch wieder alle meine Schmerzen, weil ich weiß, dass du mich nicht unschuldig sprechen wirst.

Hiob 9, 29: Ich soll ja doch schuldig sein! Warum mühe ich mich denn so vergeblich?

Hiob 9, 30: Wenn ich mich auch mit Schneewasser wüsche und reinigte meine Hände mit Lauge,

Hiob 9, 31: so wirst du mich doch eintauchen in die Grube, dass sich meine Kleider vor mir ekeln.

Hiob 9, 32: Denn er ist nicht ein Mensch wie ich, dem ich antworten könnte, dss wir miteinander vor Gericht gingen.

Hiob 9, 33: Dass es doch zwischen uns einen Schiedsmann gäbe, der seine Hand auf uns beide legte!

Hiob 9, 34: Dass er seine Rute von mir nehme und mich nicht mehr ängstige!

Hiob 9, 35: So wollte ich reden und mich nicht vor ihm fürchten, den ich bin mir keiner Schuld bewusst.

 





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